- Fallstudie
Watson-Marlow und Qdos Pumpen unterstützen bei GEL die präzise, CO2-neutrale Produktion von Lithiumcarbonat
So optimiert GEL die CO2-neutrale Lithiumextraktion mithilfe von Watson‑Marlow 630 und Qdos 60 Schlauchpumpen
So optimiert GEL die CO2-neutrale Lithiumextraktion mithilfe von Watson‑Marlow 630 und Qdos 60 Schlauchpumpen

Geothermal Engineering Ltd. (GEL) verlässt sich auf Watson-Marlow 630 und Qdos® Schlauchpumpen, um bei der Mineralgewinnung eine präzise Dosierung, eine hohe Zuverlässigkeit und die Bedienersicherheit zu gewährleisten.
GEL begann im Februar 2026 mit der kommerziellen Produktion von CO2-neutralem Lithiumcarbonat in seiner Geothermie-Anlage in United Downs in der englischen Grafschaft Cornwall. Lithiumcarbonat ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Herstellung von Akkus, die unter anderem in Elektrofahrzeugen und Energiespeichersystemen zum Einsatz kommen. GEL kann derzeit 100 Tonnen pro Jahr (tpa) produzieren und plant, diese Kapazität im nächsten Jahrzehnt auf mehr als 10.000 tpa zu steigern.
Außerdem wird Heißwasser aus einer Granitverwerfung in Cornwall zur Stromerzeugung verwendet, nachdem GEL eine Bohrtiefe von 5 km erreicht hatte. Dies ist das tiefste Bohrloch an Land im Vereinigten Königreich. Laut GEL werden mit diesem Wasser Turbinen angetrieben, die 10.000 Haushalte mit Strom versorgen können.
Zwei Qdos 60 Chemikaliendosierpumpen führen bei der Lithiumcarbonat-Verarbeitung Säuren und Alkalien zu, mit denen Verunreinigungen entfernt werden. Eine Qdos Pumpe dosiert Natriumhydroxid, um den pH-Wert auf 11 zu erhöhen und so Verunreinigungen wie Zink, Eisen, Silizium und Phosphor herauszufiltern. Anschließend dosiert die andere Qdos Pumpe Salzsäure zur pH-Korrektur. Die Pumpen kommen sechsmal pro Woche für ca. 20 Minuten pro Tank beim Entfernen von Verunreinigungen und beim Stabilisieren der Salzlake zum Einsatz.
Qdos Pumpen zum Dosieren von Chemikalien unterstützen eine präzise und zuverlässige Prozesschemie. Gleichzeitig profitiert GEL dank dieser Pumpen von einer einfacheren und sichereren Wartung. Sie eignen sich ideal für die Dosierung von Säuren und Alkalien in einem geschlossenen System.
Im weiteren Prozessverlauf werden drei Watson-Marlow 630 Pumpen zum Fördern von Lithiumsole, zum Extrahieren der Lithium-Ablagerungen und zum Fördern anderer Substanzen eingesetzt.

Dank der Zuverlässigkeit und Präzision kann GEL die Rohstoffgewinnung maximieren und eine gleichbleibende Lithium-Qualität erzielen. Außerdem können die Watson-Marlow 630 Pumpen aufgrund ihrer mobilen Bauweise in der Anlage transportiert und flexibel an veränderliche Anforderungen angepasst werden.
Tom Lees, Wissenschaftler bei GEL, berichtet: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Watson-Marlow und Qdos Pumpen sehr bedienerfreundlich sind. Im Gegensatz zu anderen Pumpentypen ist es nicht erforderlich, die Schrittzahl pro Minute zu zählen. Da unsere Prozesse einen pH-Wert von mehr als 11 erfordern, ist die Genauigkeit der Pumpe wichtig. Außerdem ist die Säure bei der Qdos Pumpe im Pumpengehäuse eingeschlossen, sodass keine Leckagen auftreten und Bediener nicht gefährdet werden.“
„Im Gegensatz zu anderen Pumpentypen verlieren die Watson-Marlow 630 und Qdos Pumpen im Zeitverlauf nicht ihre Genauigkeit. Und da die Pumpen in der Branche sehr bekannt sind, haben einige unserer Bediener bereits mit diesen Pumpen gearbeitet und sind mit ihrer Funktionsweise vertraut. Wir wissen, dass wir uns bei der Dosierung immer auf die Pumpen verlassen können.“
„Unser Ziel ist es, die Rohstoffgewinnung weiter zu optimieren, und dafür benötigen wir zuverlässige Geräte wie die Watson-Marlow und Qdos Pumpen.“
„Das Lithium wird von einem Verdampfer in einen Tank transportiert, wobei eine der Watson-Marlow 630 Pumpen Natriumcarbonat dosiert, um die Fällungsreaktion auszulösen. Die zweite 630 Pumpe fördert den dadurch entstandenen Schlamm an die Zentrifuge. Eine dritte 630 Pumpe transportiert Reagenzien, Natriumcarbonat und Salzlake. Diese Pumpe kann mit einer Rate von 5 bis 7 Liter pro Stunde arbeiten – die Fördermengensteuerung ist also wichtig. Die Drehzahleinstellungen sind äußerst flexibel.“
„Wir können die Pumpe in unserer Anlage transportieren, und es ist wirklich einfach, den Schlauch zu wechseln und die Pumpe wieder zusammenzubauen. Für uns ist es auch wichtig, dass zur Bedienung der Pumpe keine speziellen Schulungen erforderlich sind.“
Die Watson-Marlow 630 Pumpe fördert bis zu 140 Liter heiße Lithiumsole pro Stunde und bis zu 150 Liter Natriumcarbonat pro Stunde. Da die Pumpe sehr zuverlässig arbeitet, können sich die Bediener auf eine hohe Betriebsbereitschaft, eine problemfreie Verwendung und einen besseren Schutz vor Chemikalien verlassen.
Charlotte Wilkins, Lithium and Projects Manager bei GEL, berichtet: „Die präzise Dosierung von Natriumcarbonat ist für uns wichtig, da das Natriumcarbonat in einer bestimmten Menge zugeführt werden muss, damit aus dem Lithiumchlorid in einer chemischen Reaktion Lithiumcarbonat – also unser Endprodukt – entsteht.“

„Die präzise Dosierung von Natriumcarbonat ist für uns wichtig, da das Natriumcarbonat in einer bestimmten Menge zugeführt werden muss, damit aus dem Lithiumchlorid in einer chemischen Reaktion Lithiumcarbonat – also unser Endprodukt – entsteht.“
„Bei einer Überdosierung würden wir teure Reagenzien verschwenden. Bei einer Unterdosierung würde Lithium zurückbleiben.“
„Wir wissen, dass wir bei Bedarf Support vor Ort erhalten, und die Pumpen sind immer zuverlässig gewesen. Watson-Marlow ist in der Branche sehr bekannt und hat zufällig seinen Sitz ganz bei uns in der Nähe.“
GEL ist im Vereinigten Königreich ein branchenführendes Unternehmen im Bereich der Geothermie, das sich schwerpunktmäßig mit geothermischer Energie, Wärme und CO2-neutralen Lithium-Projekten befasst, wobei der ESG-Compliance (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) eine hohe Priorität eingeräumt wird. Die geothermischen Fluide für die Energieerzeugungsanlage von GEL stammen laut Unternehmensangaben aus dem tiefsten Bohrloch, das im Vereinigten Königreich jemals an Land gebohrt wurde – mit einer Tiefe von mehr als 5 km. Das Wasser erreicht die Oberfläche mit einer Temperatur von 140 °C und enthält mehr als 340 ppm Lithiumcarbonat in Batteriequalität. Dies ist eine der höchsten Lithiumkonzentrationen der Welt. Nachdem die geothermischen Fluide die Energieerzeugungsanlage durchlaufen haben, beträgt die Temperatur noch 50 °C und ist damit optimal für die Lithiumextraktion geeignet.
Lars Varnbueler, Customer and Sector Insights Lead für Bergbau bei WMFTS, erläutert: „Eine präzise Dosierung von Säuren und Alkalien ist äußerst wichtig, da eine mangelhafte Kontrolle des pH-Wertes verschiedene Probleme verursachen kann, wie unregelmäßiges Entfernen von Verunreinigungen, übermäßiger Verbrauch von Reagenzien und vermeidbare Lithium-Verluste. Mithilfe der Qdos Pumpen können unsere Kunden die Downstream-Verarbeitung schützen, die Prozesskonsistenz optimieren und die Sicherheit beim Umgang mit gefährlichen Chemikalien verbessern.“

„Watson-Marlow 630 Schlauchpumpen kommen in zahlreichen Projekten zum Einsatz und haben sich auch unter anspruchsvollen Bedingungen bewährt. Bei der Lithiumgewinnung bieten sie die erforderliche Zuverlässigkeit und Wiederholgenauigkeit für die Dosierung von Natriumcarbonat und die Handhabung von Lithiumsole. Mit ihrer einfachen und vollständig geschlossenen Bauweise helfen sie Bedienern, Verarbeitungsprozesse zu schützen, die Produktkonsistenz zu gewährleisten und den Wartungsaufwand zu reduzieren. Zudem zeichnen sie sich durch eine hohe Steuerungsflexibilität aus.“
Mit den Watson-Marlow 630 Pumpen und den Qdos Chemikaliendosierpumpen konnte GEL die folgenden Vorteile erzielen:
Qdos H-FLO Pumpen sorgen für zahlreiche Vorteile, wie Einsparungen bei Chemikalien, Verbesserung...
Fallstudie
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