• Fallstudie

Qdos Pumpen verringern in einer französischen Wasseraufbereitungsanlage wartungsbedingte Ausfallzeiten beim Dosieren von korrosivem Eisenchlorid

Ein großer Wasserversorger konnte mithilfe von Qdos Schlauchpumpen den Wartungsaufwand in der Wasseraufbereitungsanlage in der Normandie reduzieren

qdos pumps

Qdos Pumpen ersetzen ungeeignete Membranpumpen zum Dosieren von Eisenchlorid

Ein führendes Unternehmen für Trinkwasser- und Abwassermanagement hat ungeeignete Membranpumpen durch kostensparende Qdos Chemikaliendosierpumpen von Watson-Marlow Fluid Technology Solutions (WMFTS) ersetzt, um in einer seiner Wasseraufbereitungsanlagen in der Normandie Eisenchlorid zu dosieren.

Eisenchlorid wird als Fällmittel bei der Wasseraufbereitung verwendet. Bei einem führenden Anbieter von Wassermanagementdiensten und innovativen technischen Wasseraufbereitungslösungen in Frankreich führte dieses Mittel zu Beschädigungen der Membranpumpen und damit zu wartungsbedingten Ausfallzeiten.

Das Unternehmen versorgt Industriebetriebe und örtliche Behörden mit Trinkwasser und übernimmt auch die Abwasseraufbereitung. In seiner Wasseraufbereitungsanlage, einer der größten in der Normandie, wurden Membranpumpen zum Dosieren von Eisenchlorid (FeCl3) eingesetzt. Die vollständig automatisierte Anlage ist sieben Tage die Woche je 20 Stunden lang in Betrieb. Täglich werden ca. 30.000 m3 Wasser aufbereitet, um fast 130.000 Kunden mit Trinkwasser zu versorgen.

Das Wasser wird einem lokalen Fluss entnommen und durch Klärung, Desinfizierung, Sandfiltration, Ultrafiltration und Feinstreinigung aufbereitet. Bei diesem Prozess müssen essenzielle Reagenzien zugeführt werden, wie FeCl3 zum Koagulieren von Verunreinigungen, Kalk zur Wasserenthärtung, Natriumcarbonat zur pH-Wert-Regulierung und Bleichmittel zur Desinfektion.

Alternative zu Membranpumpen für aggressive Chemikalien

Bei der Inbetriebnahme der Anlage wurden Membran- und Ventilpumpen zum Dosieren von FeCl3 installiert. Diese aggressive Schwerchemikalie führte häufig zu technischen Problemen, da sie verschiedene Komponenten der Dosiereinheiten angriff, wie Pumpen, Ventile, Pulsationsdämpfer, Absperr-, Rückschlag- und Sicherheitsventile sowie Durchflussmessgeräte.

Der Manager für die Trinkwasseraufbereitung erläutert: „Die vorhandene Ausrüstung war für die Dosierung von Eisenchlorid, einem korrosiven Fällmittel, nicht optimal geeignet. Für die Membran- und Ventilpumpen war eine intensive Wartung erforderlich, und die Membranpumpen mussten meist alle drei Monate ausgetauscht werden. Bei diesen regelmäßigen Arbeiten musste die Pumpe entfernt werden, um die Membran zu erreichen. Dies ist ein mühsamer Vorgang, bei dem korrosive Flüssigkeiten austreten können und der zu einer vorzeitigen Alterung der Ausrüstung führt. Wir haben uns daher nach einer Pumpentechnologie umgesehen, bei der die Komponenten nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt kommen und die möglichst wenig Wartung erfordert.“

Weniger Wartung

Das Unternehmen entschied sich, die Membranpumpen durch Qdos Chemikaliendosierpumpen von WMFTS zu ersetzen. Qdos Schlauchpumpen bieten eine zuverlässige und hochleistungsfähige Alternative zu Membranpumpen: Der patentierte ReNu Pumpenkopf lässt sich ohne Werkzeuge schnell austauschen, ist wartungsarm und benötigt keine speziell geschulten Bediener. Außerdem verfügt die Qdos Pumpe über ein integriertes Leckageerkennungssystem, das Verluste reduziert und Bediener vor dem Kontakt mit korrosiven Chemikalien wie Eisenchlorid schützt.

Die Qdos Pumpen dosierten in der Wasseraufbereitungsanlage wartungsfrei 8.600 Stunden lang 426.000 Liter bei einem Gegendruck zwischen 2 und 3 bar. Die Qdos 120 Pumpe war durchschnittlich 20 Stunden pro Tag im Einsatz und erforderte im ersten Jahr keinerlei Eingriffe. In puncto Zuverlässigkeit war sie den Membranpumpen damit weit überlegen.

Alexandre Marnay, Vertriebsingenieur bei Watson-Marlow Fluid Technology Solutions, erläutert: „Qdos Chemikaliendosierpumpen sind für Bediener die perfekte Lösung. Unsere Pumpen bieten Sicherheit, da Reparaturen bei einem Ausfall schnell, einfach und sicher durchgeführt werden können, ohne dass Bediener Chemikalien ausgesetzt werden, wie dies bei Membran- und Ventilpumpen der Fall ist.“

„Und im Gegensatz zu Qdos Pumpen benötigen Inline-Membranpumpen oft Zusatzkomponenten, die aufwendig gewartet werden müssen. Die Qdos Pumpen kommen dank ihrer kompakten und einfachen Bauweise ohne Ventile und Klappen aus und lassen sich problemlos und völlig sicher installieren.“

qdos h-flo

„Qdos Chemikaliendosierpumpen sind für Bediener die perfekte Lösung. Unsere Pumpen bieten Sicherheit, da Reparaturen bei einem Ausfall schnell, einfach und sicher durchgeführt werden können, ohne dass Bediener Chemikalien ausgesetzt werden, wie dies bei Membran- und Ventilpumpen der Fall ist.“

Alexandre Marnay, Vertriebsingenieur bei Watson-Marlow Fluid Technology Solutions

Niedrigere Betriebs- und Energiekosten dank Qdos

Die erste Watson-Marlow Pumpe, die in der Anlage in der Normandie installiert wurde, war für die Chlorung zuständig. Dieser Prozess erfordert eine niedrige, aber präzise Fördermenge. Seit der Einführung der Qdos Pumpen wurden verschiedene Watson-Marlow Pumpenmodelle erworben, die für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden, wie die Zuführung von Bleichmitteln, Natriumcarbonat und Schwefelsäure sowie die Flockung mit Polymeren.

Die Qdos Pumpen sind jetzt seit drei Jahren im Einsatz und das Wasseraufbereitungsunternehmen ist mit ihrer Leistung sehr zufrieden. „Die Pumpen laufen 20 Stunden pro Tag unter intensiver Regulierung mit Fördermengen von bis zu 100 Liter pro Stunde“, so der Manager für Trinkwasseraufbereitung.

Der Manager für die Trinkwasseraufbereitung ergänzt: „Die Anlage in der Normandie ist mit ca. 50 Dosierpumpen ausgestattet. Watson-Marlow hat uns eine Betriebstabelle zur Verfügung gestellt, die zeigt, dass die Betriebskosten niedriger sind. Die zusätzlichen Materialkosten amortisieren sich in drei Jahren. Und da die Qdos Pumpen nur 0,20 kWh verbrauchen, im Vergleich mit 0,75 kWh bei den Membranpumpen, konnten wir unseren Energieverbrauch um zwei Drittel senken.“

„Ein weiterer Vorteil ist, dass Alexandre Marnay in der Nähe und gut erreichbar ist, sodass wir bei Bedarf schnell Hilfe erhalten. Hilfe vor Ort anstelle eines Telefonanrufs ist für uns entscheidend, da wir unmöglich jedes kleinste Detail der vielen Maschinen und Geräte in der Anlage kennen können. Der Techniker unterstützt uns direkt in unserer Anlage durch Diagnose, Beratung und Fachkompetenz, sodass wir unsere betrieblichen Abläufe optimieren können.“

Aufgrund der guten Erfahrungen mit den Qdos Chemikaliendosierpumpen hat das Wasseraufbereitungsunternehmen auch Qdos H-FLO Pumpen erworben, die vor Kurzem auf den Markt gebracht wurden. Diese Pumpen sind für höhere Fördermengen bis 600 l/h und einen Druck von bis zu 7 bar (102 psi) vorgesehen. Die Qdos Pumpen führen durch ihre hohe Präzision zu Kosteneinsparungen und zeichnen sich beim Dosieren durch eine Genauigkeit von ±1 % und eine Wiederholgenauigkeit von ±0,5 % aus.

„Wir haben drei Qdos H-FLO Pumpen bestellt, die in unserer Anlage Aktivkohle dosieren werden“, so der Manager für die Trinkwasseraufbereitung.

„Wir benötigen eine zuverlässige Pumpe, die präzise dosieren kann. Der Beitrag dieser Pumpe ist interessant, da für Filtration und Aufbereitung von Pestiziden mit Aktivkohle neue Vorschriften gelten, die sehr streng überwacht werden. Ich erwarte mir sehr viel von den Qdos H-FLO Pumpen.“

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